Quickborn unter Höchstspannung
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Letzter Beitrag 14.5.16

Rubrik:  „EU-Forschung ARIMMORA – Kommentar“
Hilft das EU-Forschungsprogramm zum Anwohnerschutz beim Ausbau des Höchstspannungsnetzes?
14.5.16   (Fortsetzung:)  (II) Risikobewertung


Neuer Schwerpunkt dieser Website (5.10.15):

Wissenschaftlicher Hintergrund zu Vorsorgemaßnahmen1)  und Grenzwerten im Zusammenhang mit Höchstspannungsleitungen

Informationen und Erläuterungen zu relevanten wissenschaftlichen Publikationen und zu zugehörigen Aktivitäten und Stellungnahmen aus Politik, Wirtschaft, Medien etc. .

Begründung:

(1)  Unsere 6-jährige Erfahrung aus dem Planfeststellungsverfahren  im Zusammenhang mit der Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte hat gezeigt, dass dafür letztlich ausschließlich die Einhaltung der Grenzwerte nach der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (26.BImSchV)  maßgeblich ist.

(2)  Selbst  die 2013 verabschiedete Novelle der 26.BImSchV berücksichtigt  in ihren Grenzwerten und Vorsorgemaßnahmen weiterhin potentielle schädliche Langzeiteffekte nicht  – und zwar mit der gleichen Begründung wie 1996, nämlich mit unzureichenden wissenschaftlichen Kenntnissen hierzu.

(3)  Begründet wird das mit einer Risikobewertung  der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK). Die SSK ist ein Beratergremium von Wissenschaftlern, dessen Mitglieder  temporär vom zuständigen Bundesministerium ausgewählt werden. Die SSK verwendet eine spezielle Bewertungsmethodik, mit der sie im Gegensatz  zu mehreren internationalen offiziellen und wissenschaftlichen Organisationen steht    (s. unten das Kapitel „Risikobewertung“).

(4) Ob im konkretem Planungsfall die verwendete Technik, vor allem aber die gewählte Trassenführung gesundheitliche Folgen für betroffene Anwohner – und zwar über mehrere Generationen - haben kann, wird letztlich durch eine umstrittene Risikobewertung behandelt. Diese Risikobewertung stammt von einem Gremium, dessen Mitglieder zeitlich begrenzt von einer politisch bestimmten Institution ausgewählt werden.

Wesentliche Defizite erscheinen bei folgenden Punkten :

- Angemessene Berücksichtigung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes
- Art der Auswahl des Beratergremiums zur Risiko-bewertung
- Art der Bewertungsmethodik
- Art der Kriterien für Vorsorgemaßnahmen
- Art und Intensität der Forschung zu Wirkungs-mechanismen

 1)  Mit Vorsorgemaßnahmen sind hier z.B. Mindestabstände von Freileitungen, Vorsorgewerte niedriger als die Grenzwerte nach der geltenden Bundesimmissionsschutzverordnung  oder technische Maßnahmen gemeint.


Zur bisherigen Funktion dieser Website:  siehe unten die Rubrik  „Doku Initiative 2008-2014 Von Planung bis Bau "                  (siehe Register)                                                           


Ansprechpartner: Dr. Werner Schneider

E-Mail:    WerSchndr@aol.com          Tel. 04106 3958         

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Der  Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt aus Publikationen wissenschaftlicher Institutionen, Behörden o.ä., Pressemitteilungen etc. . Die Auswahl der Informationen ist allein aus Kapazitätsgründen zwangsläufig selektiv.

Eine Haftung für die Richtigkeit des Textes kann nicht übernommen werden.

 

 
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